Wir schätzen kaufkraftbasierte Nachfrage je Warengruppe, sammeln beobachtete Umsätze, harmonisieren Preisebenen und korrigieren für Pendel- sowie Onlineanteile. Die Differenz zeigt Unter- oder Überdeckung. Wichtig: Ursachen interpretieren, nicht nur Zahlen feiern. Ein negativer Gap kann auf gesunde Spezialisierung deuten, ein positiver auf verpasste Chancen. Entscheidungsvorlagen verbinden daher Gap-Karten mit konkreten Maßnahmen, Kostenrahmen, Partnern und realistischen Zeithorizonten.
Isochronen zu Fuß, mit Rad und ÖPNV zeigen, wie weit Menschen in zehn Minuten wirklich kommen. Kleine Barrieren – fehlender Zebrastreifen, steile Rampe, dunkle Unterführung – verändern Einzugsgebiete spürbar. Wir kombinieren dies mit Frequenzdaten zu Tageszeiten und Wochenrhythmen. So wird sichtbar, warum ein Mittagsangebot im Bürocluster funktioniert, während der gleiche Imbiss in einer Wohnstraße abends glänzt. Planung richtet sich nach tatsächlichen Wegen, nicht nach Kartenrändern.
Benchmarks helfen, Ideen aus ähnlichen Vierteln zu transferieren, ohne Kopierfehler. Wir wählen Vergleichsorte nach Bevölkerungsstruktur, Dichte, Mieten und Erreichbarkeit. Erfolgskennzahlen werden skaliert, saisonal bereinigt und qualitativ ergänzt. Wichtig sind Lernschleifen: warum funktionierte die Wochenkarte hier, aber nicht dort? Antworten fließen in nächste Experimente, damit Strategien lokal stimmig sind und nicht nur gut klingen.
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